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 Ungeschickt läßt grüßen

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Shadow_von_Panke
Gnollschamane
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BeitragThema: Ungeschickt läßt grüßen   Sa März 12, 2011 10:15 am

Bei der Diskussion zum neuen Gesetzvorschlag des Lagers, in welches es Tjark verschlagen hatte, saß Tjark eine Frau gegenüber die ihm das eine oder andere mal zuvor kam, mit dem was Tjark gerade sagen wollte. Als dann die Disskusion vorbei war und die Gesetze einstimmig beschlossen wurden, stand Tjark Jeremy auf. Das lange Sitzen und auch der lange Prozess der Abstimmung machten ihn ganz unruhig. "Endlich geht es einen Schritt vorwärts. Nun können wir Schritt für Schritt die nächsten Aufgaben bewältigen."Dachte Tjark, wobei er sich den Umhang zurecht rückte und den Zauberstab, den natürlich jeder große Magier haben muß wie Tjark dachte, über die Schulter legte. Sein nächster Weg sollte der Weg zum ehemaligen Aarenfurt sein. Dort wollte er Erkundungen einholen zu den Gerüchten die umher gingen. Gerüchte die besagten, das Personen dort Aktivitäten vollzogen. Sprengungen! Eine kleine Gruppe die sich ihm anschloß ging los, die Dinge in Aarenfurt zu erkunden. Die meisten wollte wieder ein neues Aarenfurt aufbauen. So wollte man sehen was dort vor sich ging, soweit es möglich ist.

Auf den Weg nach Aarenfurt schlossen sich die Frau, welche sich später als Sharisa Amraphel vorstellte, der Zwerg Babur Schlammbart, zwei Hins Namens Sigrin Hedgert und Nimble an. Ein kurzes Stück begleitete sie auch die die muntere Hin Melilena.

Babur Schlammbart war ein Zwerg der etwas anderen Art. Nicht das er keinen Bart hat, wie man es im allgemeinen von Zwergen kennt. Oder nicht einen Hang, schnellstmöglich Probleme mit der Waffe zu lösen. Auch glichen seine Charaktereigenschaften in gewissen Bezügen die eines Esels. Doch war er mit Schlamm beschmiert, sein Oberkörper bekleidete nichts und er roch wie, wenn man frisch in eine Pfütze gefallen ist, eine mit extra viel Schlamm am Boden und ein wenig auch nach Banane.
Babur startete einmal den Versuch Tjark den Umgang mit der Waffe beizubringen. Sein Motto "Bücher machen einen nur schwach und sind nur sinnvoll als Schutz der Schädeldecke, wenn man es zwischen Waffe und Schädel hält, vorausgesetzt es ist dick genug". Doch leider endete der Kampfunterricht mit blauen Flecke und Beulen, natürlich für Tjark.
Seitdem hilft er ihm beim Kampf um das Überleben außerhalb der Palisaden des Lagers. Für Tjark ist es ein Freund, doch so richtig kann man nicht einordnen, ob ein Mensch wie Tjark und dann noch ein Möchtegernmagier und Babur der Zwerg, überhaupt Freunde sein können. Ehrlich gesagt hat auch Tjark nicht viele Freunde, wenn überhaupt welche.

Die Gruppe verließ das Lager, durchquerte die Wüste, ging ein Stück durch den Wald. Kurz vor Aarenfurt lag eine Schlucht über die ein dicker Baumstamm führte. Nimble lief mit einer Leichtigkeit hinüber, auch für die Anderen bildete dieses Hindernis kein Problem. Natürlich auch für Tjark nicht. Der rutschte nur ab, hing mit dem halben Körper über den Abgrund. Was für ein Seegen war da seine Begabung, seine magische Begabung. Er zauberte ohne lange zu überlegen einen Teleportationszauber, der ihn über die Schlucht bringen sollte. Der Zauber war gewaltig, doch leider der Falsche. Eine mächtige Kugel mit Energie geladen schmetterte pfeifend durch die Luft und krachte mit lautem Knall auf den Boden am Rand der Schlucht. Durch das Ereignis rutschte Tjark vor Schreck komplett vom Stamm und konnte sich gerade nach mit den Händen an einen Ast festhalten. Sofort halfen ihm Sharisa und Nimble, mit gemeinsamer Kraft konnten sie Tjark hochziehen. Babur, von der Energiekugel beeindruckt, verdrückte sich zur Sicherheit hinter einen Baum.
Sicher stand Tjark wieder auf dem Baumstamm. Nicht ganz, seine Beine zitterten und schlackerten hin und her. Sharisa schaute tief in seine Augen und hypnotisierte den "Magier". Dann führte sie ihn sicher mit Befehlen über den Stamm. Mit einem Augenaufschlag löste sie Tjark aus der Trance. Einige Zeit später schwebte Sigrin über den Stamm. Keiner der Anwesenden konnte Sigrin einordnen, da sie sich sich in ein Elementar verwandelt hatte. Sofort bot sich Tjark an, hilfsbereit wie er ist, Sigrin weg zu teleportieren. Eigenartiger Weise wiegelte Sharisa sofort ab.

Glücklich und ohne große Zwischenfälle kamen sie in Aarenfurt an. Jedoch konnten sie dort nichts zu den Explosionen herausfinden, was sie mit ihren Erkenntnissen nicht weiterbrachte. Man beschloß ein weiteres mal eine Erkundung vorzunehmen.

Nach der Exkursion erholten sich einige der Gruppe im Bad nahe des ehemaligen Aarenfurts im warmen Wasser. Sie wollten sich aufwärmen, da Schneefurt nicht gerade bekannt ist für sonniges Wetter, geschweige dann im Winter. Wie der Name schon sagt! Laughing
Tjark lehnte sich gemütlich am Beckenrand und schloß seine Augen. Doch sofort öffnete er sie wieder. "Wißt ihr"sprach er zu den Hins" kaum habe ich meine Augen geschlossen, sah ich ein paar faszinierende, doch auch beängstigende Augen."
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Shadow_von_Panke
Gnollschamane
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BeitragThema: Der Umzug   Sa März 12, 2011 10:16 am

Heute war der Tag an welchem der Umzug des Lagers stattfinden sollte, wie Tjark von Nimble erfahren hatte. "Eine gute Möglichkeit zu helfen und meine magischen Fähigkeiten in richtige Bahnen zu lenken."Sprach Tjark zu sich. Mit Sigrin Hedgert der Druidin, schlenderte er durch die Wüste Richtung Lager. Beide waren in der Lage die riesigen Stämme der Palisaden und das schwere Holz in das neue Lager zu transportieren, Magie machte es möglich. Sigrin kann sich in einen Drache verwandeln und Tjark in ein Eisengolem. Als sie im Lager an der Küste angekamen, türmten sich dort Unmengen von Kisten,schwere Truhen, Möbel, aufgestapelte Holzstämme und vollbeladene Wagen. Die Bewohner hatten die Güter schon transportfertig gemacht. Ein emsiges Treiben ging von statten. Miyra Myliana die Lagerleiterin, Lander Sturmwind und Damon Darthas, ein bescheidener Diener Helms und Schatzwächter, verstauten gerade die restlichen Sachen. Die Gilde der Magier, allem voran Hochehrwürden Erzmagier Sholigon Waahrant, hatten ebenso Vorkehrungen getroffen, wie der Erzmagier erklärte. Er hatte mit den anderen Magiern der Gilde Portale vorbereitet, die den Umzug beschleunigen sollen.

Mit großen Augen betrachtete Tjark den Erzmagier. "Was für eine Erscheinung und und welch ehrwürdiges Auftreten. Eines Tages werde ich auch einer von ihnen sein und die Welt wird mir mit Achtung begegnen". Leicht schüttelte er den Kopf um aus den Tagträumen zu erwachen, räusperte sich und murmelte einige Worte um sein Tagwerk zu beginnen. Sicherheitshalber hatte Tjark schon sorgsam seine Gelenke mit Öl eingeträufelt. Seine Kleidung triefte vor Öl, da er mehrere male vorgesorgt hatte.
Damon Dartos ist schon mit einem vollbeladenen Wagen Richtung Norden losgezogen. Miyra Myliana und Lander Sturmwind hieften gerade zusammen eine schwere Kiste hoch. So packte auch Tjark, gewandelt als Eisengolem an und schnappte sich die ersten besten schweren Kisten. Das Portal das die Magier erschaffen hatten, erleichterte ihnen die Arbeit ungemein. Zwar litten die Spitzen der Deichseln eines Karren etwas unter der Kraft der Schaufelhände des Golem , sie wurden ein wenig dezimiert als es sie packen wollte"Oh punkt je punkt oh punkt je."Ratterte das Golem monoton." Doch der Umzug ging reibungslos und schnell voran.

Beim Abbau der Palisaden sollten die Vorzüge des Drache Sigrin und des Golem Tjark zur Geltung kommen. Wärend die anderen die Fracht weiter zum neuen Lager transportierten, fingen der Drache und das Golem an, die Palisaden freizuschaufeln. Um eine kurze Verschnaufpause einzulegen, nahm Tjark wieder seine natürliche Gestalt an. Kurz danach erschien Babur, der die Arbeiten mißtrauisch beäugte. Der junge Magier Tjark schwatzte mit seinen Freund Babur. Wärend dessen grub Sigrin weiter die Palisaden auf der anderen Seite aus."Siehst du das auch Babur? Die Palisaden sind schief. " Babur betrachtete die schweren Holzstämme. Als diese sich, auf Grund das sie von beiden Seiten freigegraben wurden, mit knarrenden Geräuschen neigten und dann umfielen. Der Wildzwerg sprang zur Seite. Zum Glück hielt eine Palme das Stück der Palisaden auf, wo der junge Magier stand.Der erschreckte und versuchte einen Zauber zu wirken, der die Stämme der Palisaden in ihre aufrechte Position halten sollte.

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, das trifft besonders auf Tjark zu. Ein Feuer, welches seinen Händen entwich, setzte ein Stück der Palisaden in Brand. Schnell liefen die Leute herbei um das Feuer zu löschen. Auch Tjark war nicht untätig. Er nahm seinen Umhang ab und schlug auf die Flammen ein. Das Feuer konnte in kurzer Zeit eingedämmt werden.
Auf der anderen Seite der umgefallenen Palisaden, löschte Miyra Myliana das Feuer mit ihren eisigen Odem, welchen sie einsetzen kann, auf Grund ihres drakonischen Erbes. Eine kühle Brise schlug Tjark entgegen, die sich plötzliche in frostige Luft umwandelte. Um Tjark klirrte die Luft. Auf seiner Haut bildete sich plötzlich eine Eisschicht, die ihn erstarren ließ. Miyra sah verwundert auf den Eismann, lief an dessen Seite, tippte ihn an, worauf er umkippte. Der ausgesprochene Gedanke von Lander Sturmwind ihn mit Feuerodem aufzutauen, wurde schnell verworfen. So fingen sie an, die Eisschicht von Tark seiner Haut mit den Händen abzubröckeln. Einen kurzen Augenblick später saß Tjark bibbernd da, seine Lippen waren blau, die Haut kalkweiß und er war kaum in der Lage ein vernünftiges Wort zu sprechen.

In der Zeit kehrte Damon Darthas aus dem neuen Lager zurück und stellte Fragen, um der Ursache des Brandes auf den Grund zu gehen. Sigrin Hedgerd, die sich wieder vom Drache rückverwandelt hatte, verwies auf Tjark. Der saß immer noch bibbernd auf den Boden. Nach einem kurzen Gespräch, stellte Damon Darthas fest, TJARK SOLLE DIE ANWENDUNG VON MAGIE UNTERBINDEN.
Ohne große Worte zu verlieren, verließ Tjark der GROSSE Magier mit eingezogenen Schultern und hängenden Kopf das alte Lager.
Dabei wollte er nur helfen.
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Shadow_von_Panke
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BeitragThema: Einfach nur Luft   Sa März 12, 2011 10:42 am

Eigentlich wollte er die Biblothek nicht verlassen, seit den Geschehen der letzten Zeit, entwickelte sich langsam ein tiefer Groll in dem jungen Magier Tjark. Ein Groll gegen die die nicht verstehen, ein Groll gegen diese Sphäre die ihn gefangen hielt, ein Groll gegen die ganze Welt. Sein einzigster Trost waren die Bücher der Bibliothek und etwas Käse. Doch genau der war alle und so mußte Tjark zum Lager, um sich Käse und andere Speisen zu holen.

Zur Sicherheit nahm er den Schleier der Unsichtbarkeit an. Immerhin ging der Weg vorbei an den Orks. Außerdem konnte er unerkannt durch das neue Dorf gehen, ohne das ihn dieser Flattermann sah. Beim letzten Besuch rannte ihn einer der Wachen fast um. Statt sich zu entschuldigen, quetschte dieser Mann, Lander Sturmwind wird er gerufen, Tjark aus. "Warum er einen Zauber angelegt hat? Ob es Probleme gibt?" In einer Art und Weise sprach der Mann, die dem jungen Magier ganz und gar nicht paßte. Als Resùmè stellte dieser Mann fest. Ein Magier weiß wie er Magie zu beherrschen hat.Er werde nach den Vorkommnissen Tjark beobachten,immerhin habe er so seine Quellen.
"Pahh .. als ob er nicht wüßte das es hier und da noch Verbesserungen in der Anwendung seiner Magie gäbe. Zudem steckt die ganze Welt voller Magie, das Leben ist Magie!"Die Worte murmelte Tjark vor sich hin, als er an seinen letzten Besuch im Dorf dachte."Warum hat es mich hierher verschlagen? Wie schön ist es Daheim. Der süße Duft den der Wind im Spätsommer von den Apfelplantagen trägt. Selbst der Drache, so nannte sein Oheim Jonas die Base Clara wenn sie nicht anwesend war, schien liebreizend und zuckersüß, verglichen mit einige Leute hier. Die Leute die ihm alles verbieten wollen, vor allem die Faszination der Magie."

Endlich im Dorf angekommen, staunte er über den Fortschritt der Arbeiten. Eine neue Taverne wurde errichtet. Gemütlich sieht sie aus und eine Gruppe von Leuten war dort versammelt. Auf einem Tisch standen noch Unmengen von Speisen, die wie es schien, übrig geblieben sind. Tjark setzte sich an den Tisch, legte ein Buch auf die Tischplatte und bediente sich an den aufgetafelten Speisen. Die Leute welche am Nachbartisch standen, schienen ihn zu ignorieren. Wie die meisten hier." Entweder Verbote oder Ignoranz." So dachte Tjark. "Halb so schlimm." Seine Laune verbesserte sich mit der Zeit, in welcher sein Hunger gestillt wurde. Ein paar Bananen steckte er noch ein, für Babur den Wildzwerg. Seinen Freund, wenn überhaupt sein einzigster Freund. "Naja hier und da gab es auch nette Leute""Seine Gedanken waren auf die Erinnerungen an den Versuch das Feld am Bauernhof zu pflügen gerichtet. Selina war jedenfalls begeistert vom Feuerwerk. Oder die Turnübungen , eigentlich war das ein lustiger Moment, auch wenn noch heute seine Knochen wehtun wenn er daran denkt.

Aus den Gedanken erwacht, den Käse und etwas Brot verputzt, stand Tjark auf und ging zu Marie um noch einige Speisen für den Aufenthalt in der Bibliothek zu kaufen. Marie jedoch reagierte nicht auf sein Anliegen. Verwundert blickte er ihr in das Augen. Er hatte den Eindruck, als ob sie durch ihn durch schaute. "Hmm." Mit der flachen Hand schlug Tjark sich auf die Stirn."Ganz vergessen ..." Er löste den Schleier der Unsichtbarkeit. Jetzt war er für alle ersichtlich und Marie verkaufte ihm die benötigten Speisen. Danach begab er sich auf den Weg zur Bibliothek. Die Leute, welche gerade noch im Garten der neuen Taverne saßen, waren aufgebrochen. Eine junge Frau hob noch die Hand um Tjark zu grüßen, bevor sie den anderen folgte. "Hat der Zuckerapfel geschmeckt?"Rief er noch nach, jedoch die Worte verhallten in der Luft. "Naja .. ein anderes mal."
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