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 Raddu Matei Eminescu - Visionen

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Virisken Soshir
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BeitragThema: Raddu Matei Eminescu - Visionen   Mi März 23, 2011 9:15 pm

„Es wäre ja auch alles zu einfach gewesen“, seufzend legt Raddu sich nieder und schläft ein.
Vitus, mit dem er in Höhle unter den Eisschwertbergen nächtigt, schläft bereits.
[…]
Raddu steht auf dem Gipfel des Eisschwertgebirges die Winde scheinen aus allen vier Himmelsrichtungen zu wehen und er wundert sich kurz das die Gestalt neben ihm, trotz der luftigen Bekleidung nicht friert. Er grinst als ihm der Grund wieder einfällt und blickt zum Himmel, wo ein Stern erschienen war, was für die Sphäre durchaus ungewöhnlich ist, und die Neugier Raddus und seines Begleiters erweckt hat.
Mehrere Minuten verstreichen, während sie den Stern schweigend betrachten, als plötzlich ein weiterer Stern erwacht und noch einer und noch einer. Langsam aber sicher füllt sich der Himmel mit Sternen bis er tatsächlich wie ein „normaler“ Himmel erscheint. Raddu fühlt eine seltsame Präsenz durch das Gewebe näher kommen. Er blickt seinen Nebenmann an und stellt mit Grauen fest, dass dieser dabei ist sich aufzulösen. Mit schmerzverzerrtem Gesicht wird er immer durchscheinender bis er ganz verschwunden ist und auf Raddus Rufe nicht reagiert.
Ein weiterer Blick zum Himmel, ausgelöst durch das Gefühl, welches man bekommt wenn eine andere Person einem auf den Rücken starrt, lässt Raddu erbleichen. Es sind keine Sterne………es sind Augen. Teils blutunterlaufen, teils von Zornesflammen erfüllt, teils milchigweiß, wie die Augen eines Blinden, starren sie ihn allesamt an. Und dann sieht er das riesige Maul, welches sich, bewehrt mit geifernden Reißzähnen, über ihm auftut und nun droht ihn zu verschlingen. Er sendet ein leises Stoßgebet an Mystra und schleudert sein gesamtes magisches Arsenal gegen das Maul, doch es ist zwecklos. Er greift den Streitkolben fester und blickt in das Maul, aus dessen Schlund der Geruch von Verwesung und Magensaft ihm entgegenschlägt. Das Maul schießt blitzartig herunter, auf Raddus Gesicht ist nur noch Resignation zu sehen.
[…]
Schweißgebadet sitzt Raddu aufrecht im Zelt und blickt sich panisch um. Nachdem seine Augen sich an die, nur durch die glimmenden Reste ihres Feuers erleuchtete, Umgebung gewöhnt haben, erkennt er die Höhle wieder, in die Vitus und er sich zum Rasten zurückgezogen hatten.

_________________
We waited together for the cowards to come
Outgunned and outnumbered but we wouldn't run
No mercy, no quarter
They'll pay for their sins
Now lower the cannons the battle begins

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Cuda - Eine weitere Person auf dieser Liste
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Virisken Soshir
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BeitragThema: Re: Raddu Matei Eminescu - Visionen   Mi März 30, 2011 2:00 pm

Raddu erwacht schweißgebadet und versucht sich zu orientieren, doch vergebens, die Umgebung ist ihm völlig unbekannt. Er reibt sich die die Stirn und stellt fest, dass er seine Rüstung trägt und dass der Schweiß in Wirklichkeit Wasser ist. Verwundert blickt er an sich hinunter und bemerkt, dass er nicht in seinem Bett sitzt, sondern aufrecht in seichtem leicht sumpfigen Wasser steht, als sich plötzlich eine Hand auf seine Schulter legt.
Erschrocken wirbelt er herum und sieht die Gestalt in weiten Roben neben sich stehen, woraufhin er einen erleichterten Seufzer von sich gibt.
„Ihr seid es. Wo sind wir?“
Die Gestalt mustert ihn eindringlich.
„Ihr solltet ruhiger werden, es ist nicht gut unkontrolliert zu handeln.“, bemerkt er neutral, ohne sich jedoch ein leichtes Grinsen zu verkneifen.
„Wir sind in den Unterwasserhöhlen der Sahuagin. Aber mir scheint als wären wir allein.“
Raddu blickt sich nochmals um und stellt fest, dass außer ihm und seinem Begleiter lediglich einige kleinere Amphibien durch die, mit schummrigem Licht erleuchten, Höhlen huschen.
Der ganze Komplex erinnert stark an einen alten, verfallenen Unterwassertempel.
„Es sieht keineswegs danach aus, als hätten die Bewohner ihre Behausung geräumt, sondern lediglich eine…hm...sagen wir kurze Reise unternommen.“
Dabei deutet er auf diverse Ausrüstungsgegenstände und Waffen, welche geordnet in der Ruine herumliegen und stehen.
„Nicht unbedingt ein gutes Zeichen.“, antwortet sein Begleiter, als er plötzlich herumwirbelt.
„NEIN! Nicht schon wieder, irgendetwas verdrängt mich. Ich….“, die Gestalt verstummt und wird durchscheinend, bis sie vollständig verschwunden ist. Raddu beobachtet alles sprachlos, sein Gesicht wird grimmig und er blickt sich nach einem weiteren Durchgang um, durch den er sich zurückziehen kann, doch er findet keinen. Er atmet tief durch, setzt seinen Helm auf und nimmt den Streitkolben und den Schild zur Hand. Aus dem einzigen Durchgang hört er, sich nähernde, Geräusche, als ihn plötzlich ein Zorn durchspült, der ihn stärkt. Ein leises Stoßgebet an seine Herrin spürt er wie ihn ein mächtiger Schutz. Gerade noch rechtzeitig, denn in diesem Moment treten zwei Gedankenschinder in den Raum.
Als sie die gerüstete Gestalt Raddus erblicken, halten sie verwundert inne. Diesen Augenblick nutzt Raddu, um die Umwandlung des Tenser zu wirken, und so kampfbereit, loszustürmen. Den Schild vor sich und den Streitkolben erhoben stürzt er sich auf den ersten Gedankenschinder und der, mit aller Kraft geschwungene, Streitkolben trifft ihn mit voller Härte am Kopf, worauf er zu Boden geht.
Diese Zeit hat sein Begleiter bereits genutzt, um einen mächtigen Hagel aus magischen Geschossen auf Raddu zu jagen. Jedes einzelne schlägt mit seiner ganzen magischen Energie in Raddus Rüstung ein und explodiert in einem Funkenregen. Von der Wucht zurückgeworfen und durch den Schmerz der Energien schwer erschüttert, bemerkt Raddu gerade noch, wie der Illithid einen weiteren Geschosshagel vorbereitet. Alle Kraft und Konzentration zusammennehmend reißt er die magische Energie aus dem Gewebe und schleudert sie dem Gedankenschinder als negierenden Spruch entgegen. Die Magie bleibt wirkungslos, doch das Monster mit dem Krakenkopf lässt sich nicht mehr irritieren. Aber diesmal ist Raddu vorbereitet, er konzentriert sich und zieht ein weiteres Mal Energien aus dem magischen Gewebe. Kaum hat er die drakonischen Worte ausgesprochen, friert seine komplette Umgebung ein. Durchatmen kann er sich nicht erlauben und unter Aufbringung aller Reserven zieht er noch mal die Energien für zwei Sprüche aus dem Gewebe.
Die Zeit läuft weiter und der Illithid geht in einer riesigen Wolke aus flüssigem Feuer auf. Sein Gewand entzündet sich, während auf Raddus Seite einige Energiekugeln entstanden sind, die nun auf den Gedankenschinder zu rasen. Die Einschläge sind nicht minder heftig, wie die, welche Raddu einstecken musste. Die Flammen haben inzwischen auf den Körper des Monsters übergegriffen, sodass dieser Blasen wirft und der Illithid den Kopf in stummen Schreien hin und her wirft, bis er schließlich reglos zu Boden ging, noch immer von den Flammen eigehüllt.
Raddu entspannte sich und atmete tief durch. Als er plötzlich in die Knie geht, seine Beine versagen den Gehorsam. Aus seiner Brust ragt die Spitze eines mit Säure überzogenen Pfeils. Der zweite Illithid war nur benommen und steht jetzt, mit in Vorfreude zuckenden Tentakeln, hinter Raddu, vor dessen Augen die Welt schwarz wird.

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