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 Aliisza

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Faeryl
Die Chefin
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BeitragThema: Aliisza   Fr März 11, 2011 2:13 am

Ein Tag in Sigil

Es war noch relativ früh am Morgen, als Aliisza über den großen Basar von Sigil schlenderte. Die Stadt war nun schon seit gut sieben Jahren ihr zu Hause und Aliisza kannte die meisten Händler, die gerade dabei waren ihre Stände wieder für den täglichen Verkauf herzurichten. Sie begrüßte die Händler, die sie etwas besser kannte und wechselte auch ein paar Worte mit dem ein oder anderen über den neusten Klatsch und Tratsch. Irgendwann, für den Beobachter eine eher zufällige Begegnung, erreichte sie den Stand zu dem sie eigentlich wollte. Der große, elegant gekleidete Mann war gerade dabei einige erlesene Weine, Absinth und andere exotische Spirituosen auf die Ladentheke zu räumen, eher er inne hielt um sich der scheinbaren Kundin zuzuwenden. Die mit rötlichen ledernen Schwingen ausgestattete Tiefling, deutete auf eine bauchige Flasche gefüllt mit einer giftig grünen Flüssigkeit und schien ein belangloses Geplauder mit dem Händler anzufangen, dessen gedämpft gesprochener Inhalt sich wohl aber im Lärm des Marktes schon nach einer Armeslänge verlor. Nach einer Weile schien die Tiefling überzeugt von dem exquisiten Inhalt der Flasche zu sein, reichte dem Händler ein paar Münzen und erhielt im Gegenzug eine kleine, hübsch verzierte Flasche mit dem Gebräu. Mit zufriedenem Gesichtsausdruck verließ Aliisza den Marktstand und schlenderte herum auf der Suche nach Neuankömmlingen oder anderen Leuten, die auf der Suche nach einem Führer durch die Stadt der Tore waren. Mittlerweile hatte sie sich an das Leben in dieser einmaligen Stadt gewöhnt und im Gegensatz zu anderen, sah Aliisza es niemals als Käfig an, fragte sie jedoch jemand, warum dies so war schwenkte sie charmant aber bestimmt auf ein anderes Thema um. Nicht mal jene die man vielleicht als Freunde bezeichnen konnte, hatten eine Ahnung woher genau die junge Frau stammte, die eines Tages ebenso wie fast alle anderen Bewohner der Stadt durch eines der unzähligen Portale geschritten war.

Die meiste Zeit des angebrochenen Tages verlief relativ normal, Aliisza fand irgendwann jemanden, den sie für gutes Geld herumführen konnte bis sie sich gegen spät nachmittags verabschiedete und ihre Kundschaft in einer akzeptablen Herberge allein ließ. Sie selbst machte sich auf in ein anderes Lokal, das etwas heruntergekommener war, setzte sich in eine Ecke, bestellte eine Mahlzeit und ein Glas trockenen Rotweins. Danach kramte sie die kleine Flasche hervor und pulte ein wenig an dem Etikett herum, hinter dem ein anderer Zettel versteckt war. Hätte jemand auf den Zettel schauen können, hätte er einen Abschnitt des Slumviertels entdeckt, in den eine Markierung verzeichnet war sowie ein kleiner Text. Aufmerksam las Aliisza die Anweisungen und prägte sich den Zielort ein. Es war Zeit wieder etwas mehr Gold in der Tasche zu haben als normal, und sie war froh darum das Malik ihr jedes Mal Bescheid gab, wenn es einen Auftrag zu erledigen galt. Es ging, wie meistens um Agonie, die Droge, die so beliebt bei vielen Externaren ist. Aliisza selbst, hatte sie nie genommen, denn sie wusste dass ein klarer Verstand manchmal über Leben und Tod entscheiden kann. Der destillierte Schmerz war schwer zu bekommen und wurde mit horrenden Preisen gehandelt aber die, die Abhängig waren würden jeden Preis bezahlen um in ihren Genuss zu kommen. Heute sollte sie zu einem neuen Verkäufer gehen und mit ihm über die Preise verhandeln und Malik eine Probe des flüssigen Schmerzes mitbringen, Aliisza hatte eigentlich nicht wirklich Lust dazu, sich mit den Verhandlungen herumzuschlagen, lieber waren ihr diejenigen die sie kannte und wusste wie man mit ihnen umgehen musste. Nach einer Weile steckte sie den kleinen Zettel in die Flamme der Kerze, die auf dem Tavernentisch stand und füllte sich dann die giftgrüne Flüssigkeit in ihr leeres Weinglas. *Hmmm Malik hat nicht zuviel versprochen…das Zeug ist wirklich verdammt gut* murmelte sie mehr zu sich selbst nachdem sie den ersten Schluck gekostet hatte. Die Finsternis draußen wurde nunmehr schon länger nur noch von den Fackeln die an den Straßen aufgereiht waren erleuchtet und die Tiefling mit den auffälligen Schwingen begab sich wieder auf die Straßen von Sigil. In einer dunklen unbeobachteten Ecke zog sie ihre alltäglichen Gewänder aus, und tauschte sie in Kleidung in unauffälligem schwarz, sowie einem breiten, dicken Umhang, der die Abzeichnungen der Schwingen in der Nacht kaum bemerkbar machte und eine dunkle Kapuze, die ihre kleinen Hörner, welche über ihrem Haar hervorlugten verdeckte.

Unbemerkt von den meisten Augen der Bewohner Sigils erreichte die dunkle Gestalt irgendwann ein herunter gekommenes Haus, das in Finsternis gehüllt war und dessen Bewohner scheinbar schon schlafen gegangen waren. Aliisza hielt sich an Maliks Anweisungen um Einlass zu erhalten, nachdem sie wie vereinbart in einer bestimmten Reihenfolge geklopft hatte und einer Stimme hinter der Tür das Losungswort gesagt hatte, trat sie in die Finsternis des Hauses und wurde barsch von einer Hand an ihrem Arm durch den Raum und eine Treppe heruntergezerrt. Die grobe Behandlung ließ ein wenig Ärger in ihr hochkommen, den sie aber versuchte runterzuschlucken. Immerhin durfte sie es nicht vermasseln und normalerweise war sie recht gut darin, ihre Wut die oft unbändig und schnell in ihr aufkochte mit einem charmanten lächeln zu überspielen. Denn man konnte schließlich nur zu was werden, wenn man sich möglichst gut verkaufen konnte, auch in den Geschäften in die sie verwickelt war. Eigentlich war es dort fast noch wichtiger bloß nicht sein eigentliches inneres preiszugeben, denn in den Kreisen aus Betrug, Diebstahl und anderen Verbrechen war es überlebenswichtig niemals eine Angriffsfläche zu bieten, das wusste Aliisza nur zu gut. Ihre oft rasende Wut konnte sie meistens so lange unterdrücken bis sie ganz allein war, geschützt vor Blicken und auch die gewisse Befriedigung die ihr das Zusehen an Grausamkeiten verrichtet an anderen beschaffte, konnte ihre eiserne Fassade des charmanten Lächelns überspielen, auch wenn sie jedes Mal begierig auf die Zeiten war, wo sie in den Kellern der Drogenhändler zusehen durfte wie die dunkelrote zäheflüssige Substanz Agonie gewonnen wurde. Ohh ja, wann immer es zu so einem Ereignis kam raste ihr Herz schon meistens einige Tage vorher, da es ja auch aus Aliisza’s Sicht leider viel zu selten vorkam, das sie in den Genuss kam dabei zu sein. Nun, sie würde sehen wie sich der Neue nun anstellen würde…immerhin war es das erste Mal und vielleicht, ja vielleicht würde er ihr seine Methode zeigen, damit sie es ihrem Auftraggeber weitergeben konnte. Wenn die Bedingungen des Vertrags gut waren, dann war sie sich sicher, würde sie in Maliks Gunst weiter aufsteigen, und dies bedeutet mehr Macht und Einfluss. Eines Tages, da war sie sich sicher, würde sie genug Kontakte und Beziehungen haben um nicht mehr nur für diese Botendienste eingesetzt zu werden und Gold, ja Reichtum und „gute“ Beziehungen, das war das wichtigste, das war es um was es ging. Als die Hand sie weiter drängte zu einem Raum, der in das dämmrige Licht einiger Kerzen getaucht war, schlugen alle ihre Sinne plötzlich Alarm. Irgendwas stimmte hier nicht, ihre angeborene Wachsamkeit und das Misstrauen was sie grundsätzlich gegen alles und jeden hegte ließen sie unglaublich unruhig werden. An dem Mann, der in dem Raum an einem kleinen Tisch saß, war anders als erwartet, was es genau war konnte sie nicht sagen, als sie die Hand die eben noch an ihrem Arm war, nun an ihrem Rücken lag du sie nach vorne schubste.

In ihrem Stolpern hörte sie, wie Waffen gezogen wurden und so schnell es ihr möglich war zog auch sie ihr Rapier, was vorher an ihrem Gürtel gebaumelt hatte. Sie fuhr herum, gerade noch rechtzeitig, um den Angriff des Mannes abzuwehren, der sie in den Kellerraum geführt hatte. Vor Zorn, dass die übertölpelt wurde, flammten ihre Augen in einem intensiven rot auf und bohrten sich in die ihres Gegenübers. Aus den schattigen Ecken traten nun auch andere Gestalten, die sie zuvor nicht wahrgenommen hatte, gegen die Überzahl konnte sie nicht bestand haben und während sie sich mit dem Rapier verteidigte, sammelte sie ihre innewohnende Kraft und mit einem vor Zorn gebrülltem Wort in der infernalischen Sprache hüllte sie den kleinen Raum fast komplett in undurchdringliche Finsternis für die meisten Augen, jedoch sahen ihre Augen in der Dunkelheit wesentlich besser als normale menschliche Augen. Den Augenblick der Überraschung nutzte sie, um die Beine in die Hand zu nehmen und zu fliehen. Auf den Straßen des Slums würde sie schon irgendwie entkommen, auch wenn sie nur einen minimalen Vorsprung hatte. Sie schaffte es gerade noch aus dem Haus und stürmte weiter, die Gestalten deren Schritte und Atem sie dicht hinter sich hörte trieben sie an schneller zu rennen. Ihre Gedanken rasten als sie darüber nachdachte wie sie möglichst schnell ihre Verfolger abhängen konnte, dabei sah sie das Flimmern vor ihr in der Luft nicht, welches sie unter normalen Umständen mit großer Wahrscheinlichkeit als Portal erkannt hätte. Die drei Männer die ihr dicht auf den Fersen waren hielten abrupt inne, als die Tiefling, die sich einen Herzschlag vorher nur wenige Meter vor ihnen befunden hatte, vor ihren Augen verschwand.


Teil II Ankunft
Aliisza rannte, oder eher gesagt stolperte noch einige Meter weiter nachdem sie durch die flimmernde Luft gerannt war. Abrupt hielt sie katzenhaft in ihrer Bewegung inne, denn die dunklen Gassen Sigils waren der Finsternis eines Waldes gewichen. Unruhig schaute sie sich zu allen Seiten um, ein Portal war nicht zu sehen und so lauschte sie lange in die Dunkelheit, bevor sie sich sicher war, das sich niemand durch das Unterholz bewegte. Langsam normalisierte sich ihrer Atmung wieder, während ihre Gedanken aufgewühlt rasten. Wo war sie, was war überhaupt passiert und vor allem, wie kam sie hier wieder weg. Kurz seufzte sie erleichtert als ihr klar wurde, das das ganze auch übler hätte enden können, immerhin war sie scheinbar auf einer Ebene gelandet, in der man überleben konnte, nicht auszudenken wenn eins der scheinbar zufällig existierenden Portale sie nach Baator oder auf die Elementarebene des Feuers geschleudert hätte. Das einzige wo sie sicher war, war dass sie sich nicht mehr in Sigil befand, irgendwie musste sie also den Käfig hinter sich gelassen haben und sie fluchte leise denn eine Rückkehr dorthin wo sie sich immerhin etwas aufgebaut hatte, schien nun in weite Ferne zu rücken. Langsam brachen die ersten Sonnenstrahlen durch die Wipfel der Bäume und Aliisza machte sich seufzend auf vorsichtig ihre Umgebung zu erkunden. Nach kurzer Zeit hatte sie den Waldrand erreicht und erspähte eine offene Fläche, durchzogen von einem kleinen Bach und weiter im Süden eine Anhöhe, von Norden her drangen die Geräusche einer Siedlung an ihr Ohr und vorsichtig erkundete sie das Dörfchen, ohne sich zu nah in seine Nähe zu wagen. Für so eine kleine Ortschaft war es bedeutend gut bewacht, an jedem Tor standen eine Handvoll Wachen, deren silbergrüne Rüstungen in der Morgensonne blitzten. Scheinbar und das verwunderte Aliisza, war das Dörfchen reich an Gold um sich so eine imposante Miliz zu leisten. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen näherte sie sich ganz langsam, die Gardisten schienen sich nicht an fremden Personen zu stören, was sie auch verwunderte, da sie noch aus ihrer Zeit, als sie auf Faerun lebte, wusste, dass Fremdlinge in Dörfern nicht gern gesehen wurden. Sie versuchte sich möglichst so zu verhalten, dass sie sich auskennen würde und schlenderte die Brücke vor dem Dorf herunter um dann nach links abzubiegen, da in diese Richtung einige Gehöfte und der Wald lagen. Sie warf schnell einen Blick auf das Schild am Ortseingang und versuchte so viele Informationen wie möglich zu lesen, bevor sie den Wachen, welche sie ein wenig beobachteten, zunickte und in Richtung des ersten Bauernhofs schlenderte. Danach machte sie sich auf die nähere Umgebung zu erkunden, dabei stieß sie auf eine Höhle voller angriffslustiger Käfer, ein Rudel Wölfe weiter im Süden des Dörfchens und einem alten Turm, der leider von Spinnen besiedelt war. Nach einigen Kämpfen mit den Achtbeinern und dem daraus resultierendem Verbrauch ihrer Heilvorräte machte sie sich murrend auf in die Nähe des Dörfchens, in welches sie sich aber nicht reintraute, da das tragen von Kapuzen, wie sie auf dem Schild gelesen hatte, nicht gestattet war. Knapp vor dem Dorf stand ein Mann, den sie beobachtete und zu dem sich noch eine Frau gesellte. Nach einer kurzen Abwägung der Situation überlegte sie sich ihr Glück zu probieren und Tymora schien ihr zu lächeln, denn die beiden waren bereit ihr ein paar Heilutensilien zu verkaufen, da der Mann ihr glaubte dass sie sich auf Grund der vielen Menschen nicht ins Dorf hineintraute. Zu ihrem Ärger wollte er keine Gegenleistung dafür, was für Aliisza inakzeptabel war, da sie nicht sonderlich erpicht darauf war, in jemandes Schuld zu stehen. Als dann noch ein paar andere Leute stehen blieben drückte sie dem Mann mit den silbernen Flügel das Beutelchen Gold in die Hand und verdrückte sich schnell, bevor einer der Anwesenden zu viele unangenehme Fragen stellen würde. In einer etwas abgelegenen Ecke, südlich des Dorfes an dem Bach, setzte sie sich erschöpft hin um ein wenig was von ihren Vorräten zu verzehren als plötzlich eine weibliche Stimme etwas in ihr Ohr flüsterte.

Ein Beobachter hätte nun ein recht sonderbares Schauspiel erleben können, denn die Tiefling, deren Antlitz immer noch verhüllt war zog ein flammendes Kukri und schien mit etwas zu reden. Ab und an tauchte eine andere Person auf und verschwand so schnell wieder, wie sie auftauchte. Die beiden dunklen Gestalten redeten eine Weile miteinander, bevor sie sich in der hereinbrechenden Dunkelheit in den Wald aufmachten und in einer Höhle verschwanden. Nach einer Weile betraten die beiden Gestalten wieder den Wald und machten sich weiter nach Westen auf, bis sie an einer Lichtung angelangten.
Aliisza setzte sich nachdem die andere Frau verschwunden war erschöpft auf den Waldboden, zog den Umhang enger um ihren Körper und legte sich, immer noch die Klinge haltend, hin um in einen leichten und recht unruhigen Schlaf zu fallen, in dem sie bei jedem noch so kleinen Geräusch wohl aufgeschreckt wäre. Ihre Gedanken im Schlaf waren durchzogen von Sorge und den vielen unbeantworteten Fragen, die sich in ihr angesammelt hatten. Und so endete der erste Tag von Aliisza in dem, wie sie herausgefunden hatte, neuem Käfig…

Die Tage vergehen ….
In ihren ersten Wochen auf der Sphäre hatte sich das ein oder andere ereignet. Aliisza hatte einige noch recht zurückhaltende Bekanntschaften geschlossen, Leute, die sie vor allem über ihre Tätigkeit als Händlerin kennen gelernt hatte. Durch ihren breiten Umhang und einen recht weiten gefederten Hut schien es ihr auch möglich zu sein, das Dörfchen zu betreten, ohne das die Wachen Verdacht schöpften. Ab und an kamen ihr auch ähnlich gewandete Leute entgegen, weshalb sie nach den ersten eher verkrampften Malen, Aarenfurt doch recht entspannt betrat. Dort konnte sie wenigstens mit den dort ansässigen Händlern in Kontakt treten, Sachen verkaufen die nicht ganz so exklusiv waren und auch das ein oder andere erwerben, was sie nicht von den umherziehenden Abenteurern erwerben konnte. Des weiteren hatte sie nach langen Gesprächen den örtlichen Schreiner überzeugen können, ihr bei dem Vorhaben eines eigenen Standes zu helfen. Das erste Mal baute sie ihren Verkaufsstand südlich von Aarenfurt auf, zu dem auch glücklicherweise einige Leute kamen, die wohl auf dem Weg zum nahe gelegenen Friedhof oder in die Höhlen unter der Erde unterwegs waren. Einige interessante Informationen schnappte sie bei den Gesprächen auch auf, hörte sie doch von einer geheimnisvollen Stadt, tief im Unterreich, in der es viele exotische Güter geben sollte. Leider sprachen die Leute auch von vielen Gefahren, weswegen Aliisza entschied erst später wenn sie Ihren Status etwas gefestigt hätte eine Expedition dort hinunter zu organisieren. Eine sehr interessante Begegnung war für Aliisza auch der Gnom Glimbert, der an einem Abend in seinem Kampfanzug anmarschiert kam. Nach einem längeren Gespräch erklärte sich dieser bereit, Aliisza eine komplizierte Auf- und Abbautechnik für ihren Stand einzurichten. Aliisza mochte den Gnom irgendwie und ging darauf ein Partner in geschäftlicher Beziehung zu werden. Wer weiss schon wozu dieser Tüftler nicht noch alles fähig ist…Es würde noch einige Zeit vergehen bis sich ihre Position gefestigt hätte und die Leute in der Sphäre die länger kennen würden. Vielleicht wäre es dann eines Tages möglich, dass sie in der Lage wären, mit ihrer wahren Identität umzugehen. Trotz aller freundlichen Fassade, holte Aliisza ihr Blut immer wieder ein, nicht das sie sich groß dagegen gewährt hätte. Schließlich wusste sie wer und was sie war und sie war stolz darauf. Die Wesen die des Nachts ihren Weg kreuzten erhaschten vielleicht einen kurzen Blick auf ihr wahres ich, wenn auch nicht lang genug, denn alle die sahen was hinter der Kapuze und dem Umhang lag, erlitten ein ähnliches Schicksal. Mal war ihr Tod rasch und schmerzlos aber manchmal lang und grausam…und jede Seele die so die Welt verließ befand sich schneller als ihr lieb war auf den Weg in die Hölle, genauer gesagt – die achte.
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