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 Wettlauf gegen die Zeit

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Shadow_von_Panke
Gnollschamane
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BeitragThema: Wettlauf gegen die Zeit   Mo März 14, 2011 12:22 pm

Dryade, Tee und Bärchen

Selina, Fiona, Linuriel, Vaennyn , Gull und Jerome brachen zu einer Herausforderung der etwas anderen Art auf. Bewaffnet mit Flöte, Pauke, Gitarre und Poesie durchliefen sie den Wald der westlich von Aarenfurt liegt. Ziel ihrer Expedition war der Mallornbaum, der Mallornbaum von Lysell. Lysell ist eine Dryade, eine Waldnymphe betörender Schönheit. Ihr Antlitz raubt einem den Atem und verwirrt die Gedanken, besonders der Männer, wie Selina Sellador kurz vor dem Ziel mitteilte. Eine Geschichte besagt, vor einiger Zeit habe Lysell den Fischer Tomar bezirst, da sie sich nach Unterhaltung sehnte. Es war nicht ganz einfach Tomar aus dem Liebesbann zu entbinden. Doch die Worte verpufften bei Gull und Jerome in der Luft, als die Gruppe ihr Ziel erreichte und Lysell sie mit lieblicher Stimme empfing. Wie parallelisiert standen sie da, der Gedanken nicht mächtig, stotternd.
Glücklicher Weise übernahm Selina das Wort und erzählte den Grund des Besuches. Jerome der nur durch nicken des Kopfes und einigen stammelnden Worten dem beipflichtete, war gerade noch in der Lage die Ode an den Mallornbaum Lysell als Gastgeschenk vorzutragen.

Des Baumes Gesang

Des Windes Kinder umschmeicheln zärtlich das schillernde Laub an den Ästen
es rauscht und raschelt, verlautbar ein herrliches Singen
das Blattwerk begrüßt die wirbelnden Gäste
durch tausendfach silbernes Glockenspiel klingen.

Der Baum raunt vom kristallenden Winter und berauschenden Sommer
wie die Blätter sich wandeln, schafft Platz, aus Alt gebiert Neu
mit Beständigkeit, Kraft trotzt er Wirren, grellen Blitzen und paukenden Donner
bleibt sich und seinen Freunden mit Würde treu.

Auf einem knorrigen Ast eine weise Eule lauscht den Geschichten
die erzählen von Liebe, Freundschaft, Leid und Not
Baumgeister mit betörender Stimme dazu singen und dichten
bis tief in die Nacht weit über der Sonne Abendrot

So gerne würde ich hier ewig verweilen
der Geist der Zeit drängt, kennt für mich keinen Halt
den Tag mit Freunden des Silbernen teilen
mit Wehmut im Herzen, mach’s gut, ich hoffe ich weile hier bald.

Die Nymphe war begeistert. Doch als Jerome die Bitte vortrug, Lysell möchte ihm ein Stück der Rinde des Mallornbaumes anvertrauen, schlug die Begeisterung in Enttäuschung und Traurigkeit um. Sie ist eine Waldnymphe, ein Baumgeist, mit ihrem Leben verbunden an den silbrigen Baum. Man sagt, beide bilden eine Symbiose und teilen sich somit auch Freud und Schmerz.
Niedergeschlagen durch die umgeschlagene Stimmung, welche herrschte, versichert Jerome das er das Gedicht nicht des Vorteils wegen geschrieben hat, sondern auch selbst gespürt und miterlebt. Selina, Gull und Vaennyn stimmten zur Musik an, die Gefühle heiterten ein wenig auf. Doch als der Baumgeist mit einer Träne im Gesicht ein Stück der Rinde und etwas Neues übergab, blieb ein leicht bitterer Geschmack zurück. Lieber eine schmutzige Schlacht als der Nymphe Traurigkeit.
Lysell bat die Gäste sie mögen gehen und die Gruppe verließ den Ort, an welchem der Mallornbaum steht. Ein Stück weiter lockerte sich etwas die Stimmung. Fiona wies Gull auf etwas Sabber am Kinn hin. Der war wie aus einem Schlaf erwacht. Nichts blieb ihm im Gedächtnis, außer einer Gestalt eines berückend schönen Engel gleich.
Die Gruppe brach auf zum Haus des Lichts. Noch ist die Odyssee nicht beendet und damit der Wettlauf gegen die Zeit für Jerome nicht gewonnen.
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Shadow_von_Panke
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BeitragThema: Wasser aus einer Quelle, frisch und klar   Mo März 14, 2011 12:23 pm

Gull überbrachte die freudige Botschaft, er habe den Ort gefunden, den Ort an dem es ein besonderes Wasser wie es Gundula forderte gab. Selina bestätigte dies und gab Gull, Fiona und Jerome den Rat, sie sollen das Wasser von dort holen, wo die Einhörner grasen.
Früh am Morgen, kurz bevor die Sonne mit ihren goldenen Strahlen den Himmel färbt, brachen die Freunde zum Barea-Baum auf. Dort hängte Gull einen fruchtigen Kristallschlüssel an einen Ast. Er konnte es kaum erwarten, den Wald der Wunder zu betreten. Mit einem breiten Lächeln durchlief er das Portal, welches sich öffnete. Fiona und Jerome folgten ihm.
Der Wald und dessen Bewohner strahlten Friede und Harmonie aus. Am Ufer des Baches wuchsen farbige Kristalle, die das Licht reflektierten und die Umgebung in buntes Licht tauchten.
Eine Pixie schwirrte heran und grüßte mit piepsiger Stimme, die Worte so schnell gesprochen, das sie sich überschlugen. Lisa, die Pixie, begleitet das Trio ein Stück des Weges. Sie neckte Gull, der versuchte ihre zarten Flügel durch die das Licht schimmerte, zu berühren. Jedoch war er nicht schnell genug war.
Die Blumen strömten einen schweren aber angenehmen Duft aus. Der Duft schien alle Gedanken zu zerstreuen. Fiona und Gull gaben sich den Reizen des Waldes hin. Gull rannte durch den Wald, erkundete jede Ecke, wie ein kleiner Junge auf Abenteuertour. Fiona saß auf der Wiese betört vom Duft, streichelte die Blätter und schwelgte in Träume. Auch Jerome war fasziniert von der Schönheit und der Harmonie, wenn nicht dieser Schnupfen gewesen wäre. Es kitzelte in seiner Nase und er nieste ständig.
Jerome trieb seine Freunde an und endlich gelangten sie an den Teich an dessen Ufer die Einhörner grasten, wie Selina es beschrieben hatte. Der Anblick war überwältigend.
Gull legte seine Kleidung ab und tauchte ein, in das klare Frisch. Als er wieder auftauchte, fühlte er sich wie neu geboren. Kleine Narben am Körper waren nicht mehr zu sehen und er strahlte eine kraftvolle Aura aus. Überwältigt vom Zauber des Teiches, legte Jerome ebenfalls die Kleidung ab, rannte in das Wasser und tauchte ab. Doch die heilende Wirkung des Wasser, war nur temporär. Gefangen vom Gedanke hier die Erlösung zu finden, tauchte Jerome ab und beschloß hier für die Ewigkeit zu verweilen. Fiona und Gull zogen Jerome aus dem Wasser. Hier war noch nicht das Ende der Reise!
Die Magie, welche der Wald ausstrahlte, war nicht für Menschen gedacht, so sprach das Einhorn, das noch einige Gedanken mit ihnen wechselte.
Die drei Freunde nahmen sich etwas vom Wasser, bedankten sich beim Einhorn und verabschiedeten sich.
Eine weitere Etappe war geschafft, doch die kulinarischen Kostbarkeiten für eine Grande Cuisin la Gundula waren noch nicht vollständig.

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Zuletzt von Shadow_von_Panke am Mo März 14, 2011 2:11 pm bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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Shadow_von_Panke
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BeitragThema: Und noch mehr Bären   Mo März 14, 2011 1:20 pm

Endlich war es geschafft. Nach vielen Abenteuern hatten sie die Zutaten für den Tee zusammen. So brachen die Freunde auf um Gundula ihren kulinarischen Teegenuß zu ermöglichen, der wie sie hofften dazu beitrug, den Fluch aufzuheben.
Unterwegs trafen sie auf Frau Sendarin, die sie schon auf eine der vorherigen Abenteuertouren begleitete. Sie schloß sich Fiona, dem Wildzwerg Babur und Jerome an. Die drei waren froh über eine tatkräftige Unterstützung, immerhin verläuft der Weg zum Ziel durch den Hexenwald. Dieser Wald steckte voller Gefahren, riesige Monstrositäten und die noch viel gefährlicheren Eulenbären.

Nach einigen Unwegbarkeiten kamen sie am Haus von Gundula an. Die alte Frau begrüßte sie auf eine ihr eigenen Art. "Seid ihr der Einkaufsbär?" Jerome erklärte ihr, er sei nicht der Einkaufsbär, jedoch habe er die Zutaten für den Tee, wie sie verlangt hatte. Sie forderte ihn auf den Tee, im großen Kessel der in der Mitte des Raumes stand, zuzubereiten. So krümelte Jerome Rinde des Mallornbaumes in den Kessel, goß das frische und klare Wasser hinein und entzündete das Holz unter den Kessel mit Hilfe des Feuerelementar. Das Feuerelementar fraß mit seinen Flammen gierig das Holz. Funken sprühten am Rand des Kessels hoch. Das Wasser erwärmte sich schnell und die Sud im Kessel fing an zu brodeln. Der Raum füllte sich mit einen angenehmen wohligen Duft. Eine erdene Tasse, welche sich auf einem Regal befand, wischte Jerome mit dem Hemdsärmel aus und tauchte das Gefäß in den Kessel. Erwartungsvoll wollte er Gundula das Gefäß übergeben. Die jedoch zog ihre Hand schnell zürück und krächzte."Pustebär. Viel zu heiß. Wo ist der Pustebär?" Jerome holte tief Luft und pustete auf den Tee um ihn abzukühlen. "Nicht spucken! Pusten!"Hörte er sie maulen. Endlich war der Tee abgekühlt. Gundula nahm ihn an sich und trank davon. Kurze Zeit darauf, brabbelte sie etwas in Versen vor sich hin.

Die Suche war lang, seid nicht den Reizen erlegen,
Doch nur eine Pfütze auf den Schicksalwegen,
Hört der Worte Sinn, da steckt die wahre Antwort drin.

Schafft ein Pantheon, an welchem die launische Patrone weilen,
Stark sind sie, werden die Last mit euch teilen,
Gebt ihrer Herrin die Kraft und Wort,
In den Aither wirbelnd, ist das Rasen fort.

Behütet, bewahrt das bedrohte Neue ,
Gebt euch, gewinnt eure Leidenschaft dafür, ohne Reue,
Müßt ihr allenfalls auch gehen,
Werdet wie der flammende Vogel aus der Asche entstehen.

Habt gerettet die Zukunft, mit der Freundschaft Macht,
Zieht einen Klerus, eurer Glaube Element mit bedacht,
Jeden Tag den ihr lehrt, aus dem Glaube geboren,
Erhaltet zurück das was verloren.

"Wie das war es jetzt?"Ungläubig schauten alle im Raum auf Gundula. Die hatte den Tee ausgetrunken und verfiel wieder in ihren alten Trott. Der Duft den der Tee im Raum erzeugte war verflogen.
"Jetzt holt mir den Einkaufsbären."Forderte sie."Und sagt ihm er solle die Holzente mitbringen!"

Enttäuscht verließen die Freunde das Haus und grübelten auf den Rückweg über die Worte.
War das ein Rätsel?Question War alles umsonst?jocolor

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BeitragThema: Aller Anfang ist schwer   Di März 15, 2011 11:05 am

Unmittelbar nach dem Besuch bei Gundula, suchten Jerome und Fiona den erfahrenen Mann Vitus auf. Dort erhofften sie sich durch ein Gespräch, Anhaltspunkte zur Klärung der Worte die die alte Frau aus dem Hexenwald von sich gab, zu finden. Die verständliche Darlegung der Worte, wenn es überhaupt eine gab, stellte sich als kompliziert heraus. Wobei Vitus und Gull, der dort später erschien, Gundulas Worten einiges entnehmen konnten.
Der erste Vers, hörte sich an wie das was gewesen war. Eine Art der Einleitung. Die folgenden Worten einen Ausblick auf die Zukunft, zu meisternde Aufgaben oder eine Prophezeiung.

Um den Fluch aufzuheben, gab es zum Zeitpunkt keine andere Wahl als den Worten Gundulas zu folgen. Eine der Aufgaben war, die Erschaffung einer heiligen Stätte für Akadi der Königin der Luft und Jeromes Patrona.
So beschäftigen sich Fiona und Jerome mit dem Aufbau der heiligen Stätte und ihres neuen Heim, welche südlich von Aarenfurt stehen sollen. Tatkräftige Unterstützung leistete Gull. An manchen Tagen war er die treibende Kraft. Er schleppte Bauholz an, half dabei die Grube für das Fundament auszugraben und immer gut gelaunt, ohne viel Erklärungen. Babur der Wildzwerg, gab auch sein bestes. Er versuchte es. Beim herstellen der Pflöcke zum abstecken der Fläche für das Haus, fertigte er mehr Holzspäne als brauchbares Material. Zudem war er mit vielen Dingen nicht bewandert, was die Sache nicht vereinfachte. Aber alles in allem ging es gut voran.
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BeitragThema: Wer will fleißige Handwerker sehen   Mi März 23, 2011 12:06 am

Nachdem Gull, Fiona, Jerome und Babur die Grube für das Fundament des neuen Hauses fertigstellten, wurden Steine für die Grundmauern benötigt. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? Doch wie der Zufall es will, erfuhr Jerome, das der Herr Nachbar keine weiteren Ambitionen mehr auf das Gebiet vom ehemaligen Aarenfurt legte. Hukwaller war die ganze Sache zu aufwändig. Das Gebiet stellte sich als wertvolle Fundgrube dar. Gull kam mit den Vorschlag, die Steine der Mauer welche er zusammen mit Hukwaller errichtete abzutragen und für die Grundmauern des neuen Hauses zu verarbeiten.
So fingen Fiona und Jerome an, besagte Mauer abzutragen.



[url=]Mauer[/url]


Der Transport der Steine zur Baustelle, stellte sich kraftaufwändiges Unterfangen heraus. Doch Akadi war mit ihnen. So nutze Jerome die Möglichkeit einen Helfer zu rufen, der ihnen beim transportieren der Steine behilflich war. Mit zischenden und pfeifenden Lauten schleppte das Elementar mühelos das neu gewonnene Material weg. Der Ausblick auf ein eigenes Heim, spornte Fiona und Jerome bei der Arbeit an. Ihr wirbelnder Helfer beschleunigte alles. So ging alles schnell voran.



[url=]Der wirbelnde Helfer[/url]



Wärend Jerome die Steine noch stapelte, die das Elementar herangetragen hatte, bereitet Fiona mit ihren Kochkünsten eine schmackhafte Mahlzeit zu. Mit Blasen an den Händen, schmerzenden Muskeln und doch glücklich über das was sie geschafft hatten, stillten sie ihren Hunger. Ein anstrengender und doch schöner Tag war vorbei.



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BeitragThema: Re: Wettlauf gegen die Zeit   Do Aug 11, 2011 9:17 pm

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Erinnerungen

An manchen schweren Tagen
Den Blick zur Sphäre Himmelszelt
Von unzähligen Erinnerungen getragen
Bereicherten meine Welt

Leise eine Melodie erklingt
Farbenprächtige Bilder, unvergessliche Abenteuer
Sehnsucht mit sich schwingt
Unbeschreibliche Momente , lieb und teuer

Der Sturm der Vergangenheit
Brachte Wirren mit sich
Doch Erinnerungen an die schöne Zeit
Daran ändert sich nichts



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