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 Nelly Abendrot

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Elovinia
Mephit
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Anzahl der Beiträge : 8
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BeitragThema: Nelly Abendrot   So März 13, 2011 1:34 pm

Nelly Josephin Abendrot vom Clan der Falken

Vergangenheit

„Neeeelyyy „ rief eine junge dennoch tiefe warme Männerstimme. „ Neeelllyyyy Josefinnnn du kleiner Holzwurm und Steinbeißer!! „ der junge Mann machte sich mal wieder lustig über Nelly.

Ein junger Mann von ca. 20 Sommern, groß und breitschultrig mit langen schwarzen Haaren suchte im Steinbruch nach seiner kleinen Schwester. Leise hörte man sein Pferd oben am Rand wiehern. Wenn man genau hin hörte warn es sogar mehr Pferde, denn seine anderen Brüder warteten Oben auf ihn. Er war der jüngste unter ihnen also hatten die Anderen beschlossen dass er in den Steinbruch hinab steigen sollte um seine kleine Schwester zu suchen. Es war müßig nach der Kleinen zu suchen das wussten die Anderen, so schickten sie ihn hinab und warteten oben, sich gemächlich unterhaltend. Plötzlich entstand dort ein kleiner Aufruhr als ein Mädchen oder besser gesagt eine heranwachsende jung Frau von ca. 16 Sommern plötzlich hinter den Männern mit einen Ohren betäubenden Kreischen auftauchte und sie erschreckte. Die Pferde stoben auf und schmissen ihre Vorderläufe in die Höhe, ein wildes durcheinander entstand die Brüder fluchten und hatten ihre liebe Not die Pferde wieder unter Kontrolle zubekommen. Die junge Frau stand mit vor der Brust verschränkten Armen da, sie war von oben bis unten mit grauen feinen Staub überzogen und grinste aus dunkel blau funkelnden Augen frech zu ihren Brüdern die sie an Größe um weites überragten. Geschickt wich Nelly den Hufen der Pferde aus und klopfte sich gemächlich den Staub von den Kleidern, ihr jüngerer Bruder erklomm gerade den Steinbruch wieder hinauf und grinste ebenso breit wie Nelly, als er das Durcheinander sah. „ Nelly du kannst es einfach nicht lassen „ er schüttelte den Kopf und lachte Lauthals, seine Brüder fluchten und schimpften doch als sie die Pferde unter Kontrolle hatten vielen sie in das Lachen der beiden jüngeren Geschwister ein. „ Irgendwann Schwesterchen, irgendwann gerätst du noch unter die Hufe wenn du so weiter machst. „ Nelly grinste verschmitzt und wischte sich etwas Staub aus den Augen. Der älteste unter ihnen, Angelus, mit flammend roten Haaren, Hände ehr Pranken die einem Grizzlybären ähnelten und Schultern so breit wie zwei Kleiderschränke, hob sie vor sich auf den Rücken des Pferdes, er küsste ihre Stirn und verzog kurz seinen Mund als er den Staub schmeckte, er schüttelte den Kopf sah Nelly kurz liebevoll an und ritt mit ihr und den Brüdern zurück zum Haus der Eltern.

Mit vor stolz glänzenden Augen betrachtete Nelly ihre Brüder die an ihre Seite ritten. Da war Angus der Hüne, an dem sie sich jetzt sicher schmiegte. Ein Mann so groß und breit wie ein Grizzlybär, seine Hände riesig wie zwei Pranken und sein Haar so flammend rot das es überall gleich auf fiel. Er, der erstgeborene, war einer der Strategen unter ihnen, besonnen und gerecht. Der älteste von ihnen und ein mächtiger Clanskrieger, er führte neben seinen Vater den Clan an, wenn es um das Verteidigen des Landes ging. Dann kamen Jessy und Faen, der zweite und dritte im Bunde. Zwillinge wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten, während Jessy gerne sang und Geschichten erzählte, den Frauen schöne Augen machte war Faen der ruhige, stille, nachdenklich und besonnen. Sie waren wie zwei Gegenpole und doch wusste der Eine immer alles von dem Anderen und spürte wenn sie einander brauchten, sie ähnelten sich wie zwei frisch geschälte Eier, fast so groß wie Angus und breite Schultern wie Kleiderschränke jedoch vielen sie mit ihren weizenblonden Haaren so gänzlich aus der Rolle. Beide strahlten wie die Morgensonne so hell das Mädchen und Frauen stehen blieben, ihnen schöne Augen machten und hinter her sahen wo auch immer sie auf tauchten. Sie genossen es sichtlich, wobei Faen sich ehr zurück hielt flirtete Jessy offensichtlich mit jeder. Nelly beobachtet sie oft und schüttelte den Kopf wenn sie wie zwei Gockel vor ihr her stolzierten. Rick war der vierte und ungestüme von allen, er war aufbrausend und manchmal wenn er besonders wütend war dann hatten sie immer einen freiwilligen der Holz hackte. Er liebt das Meer und so oft es ging zog es ihn hinaus und heuerte auf irgendeinem Schiff an. Nelly schmunzelte als sie Rick an sah. Seine Augen sind von einem faszinierenden Blau, seine Haut dunkel gebräunt, das Haar tief dunkelbraun etwas ausgebleicht von der Sonne des Meeres. Er steht seinen Brüdern an Größe und Statur in nichts nach, wobei die anderen kompakt und muskulös sind, die, die mal gerne drauf hauen und einem dann einen schönen Tag wünschten wenn man sie provoziert. Rick ist der jenige der sich die Leute ganz genau an sieht. Sein Blick ist manchmal zum fürchten, wenn er einen taxiert hat man das Gefühl er durchbohre einen mit seinen stahlblauen Augen. Conner der fünfte im Bunde und ebenso ein Hüne wie seine Brüder, fast schwarzes Haar und graublaue Augen. Conner muss man nicht suchen ihn hört man meist von Weiten denn er lacht sehr viel und gerne, immer hat er einen Scherz auf Lager oder zieht die Leute auf liebevolle Weise auf. Ihn kann man kaum böse sein wenn er mal wieder auf andere Kosten sich einen Scherz erlaubt. Aber man sollte Conner nicht unterschätzen, er hasst Ungerechtigkeit und hat schon so manch einen Pächter oder Fremden vermöbelt der seine Frau und Kinder schlug, er machte nicht mal halt davor wenn jemand seine Tiere schlägt. Conner liebte die Menschen und Tiere er macht keinen Unterschied. Nelly verbringt gerne ihre Zeit mit ihm hört ihm zu wenn er wieder eine Geschichte zum Besten gibt oder bei der Geburt eines Tieres hilft. Von ihm und Sean hat Nelly ihre Liebe zu Pferden entdeckt. Sean ihr Waldgeist, wie Nelly ihn ins Geheim liebevoll nennt. Der sechst geborene Sean scheint immer dann auf zutauchen wenn keiner mit ihm rechnet. Er treibt sich größtenteils in den Wäldern herum dem entsprechen ist er selten im Haus oder in der Scheune anzutreffen. Sean groß und schlank, nicht so breitschultrig wie seine Brüder aber ansehnlich wie alle, der Jäger unter ihnen. Er ist immer wachsam manchmal scheint er regelrecht zu lauern, dann blicken seine tief grünen Augen fixierend, man könnte glauben er höre schon die Leute bevor man sie erblickt. Meist alarmiert Sean seine Brüder und Schwestern schon, noch bevor Fremde oder Feinde nur einen Schritt auf ihr Land gemacht haben. Sein Haar ist dunkelkupferrot und fällt ihn in lange Kaskaden bis weit über die breiten Schultern, oft hat er es zu einem langen Zopf geflochten und wenn er vor einem Lagerfeuer sitz schimmert es als würden tausend Funken darin sprühen. Die Brüder machen sich gerne einen Spaß daraus ihn aufzuziehen wenn Nelly unmittbar neben ihm sitz, denn die beiden sind sich zum verwechseln ähnlich währe er nicht so groß und hätte nicht so eine maskuline Ausstrahlung und nicht älter als sie. Nelly hat von ihm das Bogenschiessen beigebracht bekommen. Sie liebt den Bogen den er ihr selbst schnitze, es ist einer ihrer größten Schätze. Sean zeigte ihr wie man im Wald überleben kann und lehrte sie wie man stundenlang in ruhiger Position verharrt ohne entdeckt zu werden. Duncan der siebente im Bunde und ruhigste von allen. Nelly beobachtet ihn gerne am liebsten wenn er an seinem Schreibtisch sitzt und Zeile um Zeile verfasst. Manch mal ließt, Nelly heimlich das was er schreibt und oft ertappt sie sich dabei wie sie in die Ferne schweift und verträumt blickt. Einmal hat Duncan sie erwischt und ihr einen ordentlichen Vortrag über Privatfähre und Anstand gepredigt, ihr einen brüderlichen Klaps auf ihren Hintern gegeben als Untermalung zu seinen strengen Worten. Seine Geschichten waren nicht für kleine Schwestern bestimmt und Nelly bekam rote Ohren. Duncan der unauffällige man könnte denken er würde unter all den Brüdern untergehen weil er so ruhig und zurückhaltend ist aber dem ist nicht so. Fast so groß wie Angus und genau so breit, sein Haar jedoch schwarz wie die Flügel eines Raben und seine Augen wie guter alter Whisky ihre Farbe, so weich und freundlich blickend. Doch wenn Duncan böse oder wütend wurde nahmen sie eine tief dunkelbraune bis fast ins schwarze Verfärbung an, besser man brachte sich dann in Sicherheit denn wenn er los legte grollte sein sonst so weiche angenehme Stimme tief und dröhnend das es in den Ohren nach hallte und schepperte. Man wurde das pfeifen in den Ohren erst nach ein paar Tagen los, so beeindruckend war seine Stimme. Doch noch beeindruckender war es wenn er am Lagerfeuer sang und ein Instrument spielte. Seine großen Hände glitten weich wie Engelsflügel über die Seiten einer Harfe und entlockt ihr die schönsten Töne und Melodien, seine Stimme war so wundervoll wohl tönend. Die Mädchen und Frauen schmachteten auch ihn an, aber das beeindruckte ihn wenig. Viele geizten nicht mit ihren Reizen wenn er singend des Weges ging oder summend auf dem Feld stand und seinen Brüdern bei der Ernte half. Duncan mochte kleine zierliche Frauen die wussten was sie wollten und die er doch beschützen konnte. Es war sehr schwer an ihn heran zukommen und so manch ein Weib weinte sich des Nachts die Augen rot. Duncan ist der sensible Lyriker und Musikus unter all seinen Brüdern, er hat viel Einfühlungsvermögen und ist ehr der Diplomat unter ihnen.
Dann ist da noch Jack. Nelly blickt um ihren Bruder Angus herum zu Jack, er zwinkerte ihr schelmisch zu und verneigte sich theatralisch auf seinem Pferd vor ihr. Nelly kicherte und streckte ihm frech die Zunge heraus worauf er in ein Wohltönendes Lachen ein viel. Jack der achte in dem Reigen und der jüngste der Brüder. Langes pechschwarzes lockiges Haar das ihn offen bis auf die Schultern reicht. Augen märchenhaft Blau wie geschliffene Diamanten so funkelnd. Er liebte Frauen jeden alters. Er mag zwar der jüngste sein aber hat es manchmal faust dick hinter den Ohren. Wenn es um Frauen geht kann er nur selten nein sagen und so mussten seine Brüder ihn vor so manch Ehemann oder Vater in Sicherheit bringe obwohl er nichts machte. Jack war kein Gigolo oder nutze die Frauen aus im Gegenteil meist kann er nichts da für wenn selbst die Alten von ihm schwärmen und ihre Männer eifersüchtig auf ihn werden. Er ist immer höfflich und zuvorkommend er kann keiner einen Gefallen ausschlagen und hilft ihnen wo er auf taucht. Jack bewundert die Frauen an sich, er zieht sie an wie Motten das Licht noch schlimmer als seine Zwillingsbrüder. Jack besitzt einen wunder voll trocknen Humor und doch eine liebenwerte Art der man nicht widerstehen kann. Er foppt Nelly gerne wenn sie in seiner Nähe ist und genau so hecken sie zusammen gerne Streiche aus, auf Kosten der Anderen natürlich. Jack und Nelly scheint ein besonderes Band zu verknüpfen warum das so ist kann Nelly sich selber nicht erklären, es ist als währen sie Seelenverwandt. Sie wissen immer wie es dem Anderen geht oder spürt wenn er in Gefahr ist. So hat Jack oft Nelly vor zudringlichen Männer aus dem Steinbruch bewahrt oder in der Tischlerei gar schon einem Kerl mächtig den Marsch geblasen als er seiner kleinen Schwester zunahe kahm und ihn der maßen verdroschen das er Tagelang nicht in der Schreinerei erschien und Nelly seit her meidet. Irgendwann war es Jack zu bunt und er besprach sich mit seinen Brüdern machte sie auf die Gefahr hin aufmerksam in der Nelly sich begab aber wo sie niemand von ab bringen konnte. Nelly sah einfach nicht die Gefahr in der sie sich oft befand, ist zu unbekümmert und naiv. Die Brüder beschlossen jeder auf seine Art Nelly zuzeigen wie sie sich ihrer Haut währen konnte. So zeigte ihr Sean wie sie sich aus einer brenzlichen Situation davon stehlen konnte, Faen und Jessy, die das Schmieden meisterlich beherrschten, schmiedeten ihr einen Dirk, ein Langdolch, den sie seit dem immer bei sich trägt und Duncan brachte ihr bei wie man Ihn nicht nur als Essdolch oder zum schnitzen benutzte sondern zeigte ihr wirkungsvolle Tricks Jemanden damit außer Gefecht zusetzen. Rick lehrte sie das man sich auch ohne Waffen verteidigen konnte und zeigte ihr seine Lieblings *Schelle* Nelly musste unwillkürlich Lachen denn das musste man Rick lassen er war einfallsreich und gewandter als man vermuten würde. Jedoch das Wichtigste was er ihr beibrachte, war es immer ruhig aus einer Situation heraus zu kommen. Er lehrte sie Wortgewand zu werden, doch hatte sie zu viel vom Temperament ihrer Mutter im Blut und so viel es ihr schwer sich dem zu fügen dennoch gab sie sich alle Mühe. Nelly ließ ihren Blick voller schwesterliche Liebe über alle gleiten und seufzte glücklich solch Brüder zu habe.

Aber das sind ja nicht alle in der Familie.

Als sie vor dem großen Anwesen halt machten hob Angus sie leicht wie eine Feder vom Pferd und ließ sie hinab auf den Boden gleiten. So gleich kamen ihre vier Schwestern angerannt. Fiona die älteste von ihnen und nach Angus geboren, zeterte, schimpfte und machte ein besorgtes Gesicht. An ihren Rockzipfel hingen zwei kleine Buben, Nelly schmunzelt, streichelte sanft ihre kleinen Köpfe und ließ das Gezeter von Fiona mit stoischer Ruhe über sich ergehen. Fiona ist wunder schön, sie hat rabenschwarzes Haar es reicht ihr bis weit über die Hüfte und ihre Augen sind so stechend Blau wie der Ozean. Sie hat schon mehrere Kinder und einen besonders liebenswerten Mann an ihre Seite, der gerade aus der Türe zu Nelly schmunzelte und sie bemitleidenswert ansah. Fiona macht sich ständig Sorgen um Nelly so dass sie vor ihr schon flüchtet sobald sie diese nur erblickt. Fiona bemuttert alle gerne und verwöhnt jeden der ihre Türschwelle überschreitet, sie ist außerordentlich gastfreundlich und liebenswert wie Duncan liebt sie die Musik und spielt eine Laute. Samantha ihr zweitälteste Schwester und eben so schwarzhaarig wie Fiona, jedoch kurzes lockiges Haar und hell blaue Augen fast so groß wie ihr Mann, zupfte an ihren Sachen herum wischte und klopfte an Nellys Umhang so das der Staub des Steinbruches aufstobt. Sam hüstelte und grinselte Nelly verschwörerisch an. Sam war fast so eigensinnig wie Nelly nur ließ sie sich beeinflussen und konnte sich ihrer großen Schwester nicht erwähren. Wie Fiona war auch wie Sam verheiratet, hatte schon Kinder und versorgte mit ihrer Mutter zusammen den großen Haushalt. Sie ist ein Organisationstalent, immer wenn ein großes Fest statt findet ist Sam in ihrem Element. Clarissa, die dritte von den fünf Mädchen, schaute sie schmunzelnd an. An ihrer Seite ein großer stattlicher Mann der liebevoll einen Arm um ihre Schulter gelegt hatte und Nelly zu zwinkerte. Clarissa hegte und pflegte die Kleintiere auf dem Hof dort war ihr Element und sie beherrschte das Schneidern besonders gut. Die Leute kamen von weit her nur um sich von Clarissa Kleider, Hosen, Umhänge, Mäntel, Sachen für die Kinder, Vorhänge für ihre Wohnstuben und der Gleichen machen zu lassen. Sie war etwas kleiner und von ausnehmender Schönheit, ihr dunkel blondes Haar hatte sie steht’s zu einem Zopf gebunden und ihre rehbraunen Augen blickten wissend. Eleanor, sie ist die vierte unter den Mädchen und nach Conner geboren. Ihr dunkelbraunes Haar fällt ihr über die Schultern und ihren blaugrünen wachen Augen entgeht nichts. Sie kann wundervolle Bilder sticken, Gobeline fertigt sie ohne Vorlagen an und strickt mit den feinsten Garnen. Sie häkelt Altagsgegenstände wie Topflappen und Umschlagtücher kleine Decken für die Tische und Anrichten. Eleanor ist etwas kleiner wie die Schwestern aber schlagkräftig mit Worten niemand macht ihr ein A für ein O vor. Sie hält alles akribisch in Büchern fest, jede noch so kleine Ausgabe und Einnahme schreibt sie auf. Sie dokumentiert mit Duncan zusammen den Ertrag der Ernte, Verkauf und Anschaffungen die sie leisten müssen und alles was wichtig ist für das Leben hier. Eleanor ist es auch die, zu Nellys Leidwesen, eine Art Familienbuch führt. Sie überträgt jedes noch so kleines Ereignis in ein großes dickes Buch. Sie sagt immer das ist für Unsere Erben damit sie ihre Familie auch genau kennen und Nelly schmunzelt dann immer und denkt mit grauen daran was Eleanor wohl alles von ihr notiert hat.

Ihre Mutter, Briannah, groß und aufrecht, stolz mit schwarzes, von silbernen Strähnen durchzogenes, lang gelocktes Haar das ihr bis hinab über die Hüfte viel blickte wohlwollend aus tief dunkelblaue warme Augen auf Nelly hinab als sie in der Türe neben ihren Vater Malcom, ein Hüne von Mann der alle überragte, mit dunkelroten langen, zu Zöpfen geflochtenen, Haar und dunkel grünen Augen, stand. Ihre Mutter war für Nelly eine Göttin, sie kannte sich mit Kräutern aus wie kein Anderer, sie ist eine Heilerin und viel in den Wäldern unterwegs. Ihre Mutter kennt die Geheimnisse der Wälder und das Volk das dort lebt vertraut ihr. Manchmal nimmt sie Nelly mit und immer dann erklärte sie ihr wo zu man welches Kraut braucht, wie man es erkannte und nutzen konnte, wie man giftige von ungiftigen unterschied und man sie am besten für was anwandte. Briannah lehrte sie Respekt vor der Natur zuhaben und das Leben wie den Tot zu akzeptieren. Sie sagt immer aus dem Tot entsteht neues Leben man sehe es an den wechselnden Jahreszeiten, so verdeutlichte sie es ihr. Malcom ihr Vater wollte das Nelly ebenso wie ihre Schwestern das Handarbeiten lernte und wie man einen Haushalt führte, er schimpfte sie einen Gnom wenn er sie wieder mal von einen Baum herunter holte und in die Küche schickte, doch sah Nelly auch das er jedes mal schmunzelte wenn er glaubte sie sähe es nicht und wie Stolz in seinen Augen schimmerte. Er schüttelte dann den Kopf und sagte: „ Nelly, Nelly was soll nur aus dir werden? kein Junge kein Mädchen und doch beides in einem “.


Nelly … Nelly Josephin, sie mochte ihren Namen nicht jedoch musste sie ihn akzeptieren. Sie fand die Namen ihrer Schwestern viel schöner. Immer wenn sie wütend war sagte sie man hätte die letzten Überreste das Alphabetes genommen, zusammen geschüttet, kräftig durchgerüttelt und den Name der dabei raus kahm hätte man dann ihr gegeben, oder sie unterstellte ihren Eltern immer dann das sie keinen Namen mehr übrig hatten weil sie die Letztgeborene sei und wohl nicht mehr mit ihr gerechnet hatten. Aber da musste Nelly schon sehr wütend sein um sich so hinreißen zu lassen. Nelly lächelt stolz über ihre große Familie, den Clan der Falken, wie sie hier von allen genannt und respektiert wurden, sie liebte ihre Geschwister abgöttisch und würde für jeden einzelnen sterben.

Nelly die jüngste von allen, ein Nachkömmling, wie die Leute in den Dörfern immer sagten und die meinten wenn sie zu ihnen kahm vorsichtig behandeln zu müssen weil sie so zierlich und viel kleiner als alle ihre Geschwistern war. Nelly Josephin mag zwar kleiner als ihre restliche Familie sein, zierlich und schmal von schlichten Wesen aber wenn sie von ihren Brüdern oder Schwestern beobachtet wurde dann stellten sie doch immer wieder fest wie stark dieses kleine Wesen sein konnte das sie so zu beschützen gedachten. Nelly treibt sich oft in den Wäldern herum nervt die Holzfäller mit ihren Fragen wie man welches Holz am besten schlägt und wozu es geeignet ist, wie hart und faserig, weich und biegsam oder wie nutzlos es sein kann. Die Holzfäller gaben nur noch Angus bescheit wo sie Holz schlugen damit der kleine Wurm sie nicht immer von der Arbeit ab hielte oder mit Fragen löcherte. Nelly fand das gar nicht schlimm denn sie begab sich dann einfach in die Tischlerei und frug dort die Tischler und den Schreinermeister aus. Ihre Schwestern schlugen die Hände über ihre Köpfe zusammen wenn sie Nelly mal wieder erwischten das sie in die Schreinerei ging. Der Tischlermeister hatte mehr Geduld mit Nelly und erklärte ihr alles ruhig und gelassen was sie wissen wollte bis Nelly genug erfahren hatte und abzog.

Irgendwann da entdeckte Nelly den Steinbruch als sie mal wieder mit einen ihrer Brüder unterwegs war und sich vor der Hausarbeit drückte. Sie wollte eigentlich mit Sean Bogenschiessen üben, da hörte sie aus dem Steinbruch das Gehämmer, Geklopfe und die lauten Männerstimmen und flugs war sie im Steinbruch unter all den halb nackten Körpern der riesen Kerlen, stand mitten im Staub in dem Getrubel. Sean grinste in sich hinein und ließ sich auf einen Felsvorsprung nieder um sie genau zu beobachten. Er hatte rechtes Vergnügen daran das seine kleine zerbrechliche Schwester so anders war als alle Mädchen und Frauen die er bisher kannte. Er beobachtet sie gerne wenn sie die Männer löcherte und mit ihren Fragen bombardierte, ihnen resolut ihren Standpunkt erklärte und sich einen Dreck scherte darum was sie über Nelly dachten. Nelly war in ihren Elementen und da konnten sie keine acht Brüder und vier Schwestern von ab bringen. Ihr Vater und ihre Mutter waren die Einzigen die sie zur Reasong bringen konnten.

Eines Tages als Nelly gerade mal wieder beim Schreiner war und an einer Schnitzarbeit saß da holte ihre Mutter sie Kommentarlos heraus. Sie klopfte Nellys Kleider von der Holzspäne ab und drückte ihr einen Korb und Messer in die Hand machte nur eine Handbewegung gen Wald und schon wusste Nelly sie hatte den Bogen überspannt, dann zog sie ihr Kinn hebend gen Wald Pilze sammeln für die Mutter. Jetzt könnte man ja glauben das sie ein folgsames Mädchen ist, oh ja das ist sie, aber auf ihre Weise, denn sie währe nicht Nelly hätte sie nicht ruck zuck Pilze gesammelt und den vollen Korb unter einen Baum bugsiert um ihn später dort ab zuholen, jetzt folgte sie erst einmal ihren eigenen Kopf und Gedanken. So kahm es das Nelly das Zeichnen noch auf andere Weise für sich entdeckte, denn sie war noch nicht weit aus dem Wald gen Dorf da sah sie Brian aus dem Nachbardorf oben auf einen Baum hockend immer in eine Richtung starren. Sie war zu neugierig um dem nicht auf den Grund zugehen und je näher sie kahm um so deutlicher erkannte sie das Brian ein Stück Papier und Kohlestifte in der Hand hielt. Brian war so vertieft in seiner Fixierung und konzentriert dass er Nelly nicht bemerkte wie sie hinauf kletterte und ihm zu sah was er da machte. Sie war so fasziniert wie er den Eichelhär, der auf einen Ast saß, zeichnete, das sie wiederum nicht bemerkte wie Brian plötzlich zusammen zuckte und fast den Baum hinab viel als er sie erblickte. Brian wurde rot und wollte schnell die Zeichnung Weckstecken, es war ihm wohl unangenehm das man ihn erwischt hatte beim Müßiggang, doch Nelly hielt ihn auf und erklärte ihm groß breit und ausschmückend wie wichtig es denn für sie sei das er ihr auch das Zeichnen so beibrachte wie er es konnte und sie würde es auch Niemanden verraten das er in Bäumen sitzt und malt. So ergab sich Brian, nicht zu seinem Unvergügen, denn er amüsierte sich über das freche Gör das ihre Nase in alles und Jedes rein steckte, so das er Nelly das deteilierte Zeichnen mit vergnügen bei brachte. Er erklärte ihr worauf es genau an kahm und wie man auch Dinge malt die sich bewegen, brachte ihr bei richtig zusehen, wie man Schatten und Licht in ein Bild brachte. Nelly war manchmal so eifrig bei der Sache, wenn sie auf einem Hügel oder mitten im Feld saß und Zeichnete, dass sie Gefahren zu spät bemerkte so wie an jenem verhängnisvollen Tag an dem sie beinahe umgekommen währe.

Nelly saß unter einem großen alten Baum und zeichnete die kleinen Wildschweine die sich in einer Suhle vergnügt tummelten, als das Muttertier sie erblickte und rasend auf sie zu stürmte. Sie war wie erstarrt hatte sie doch nicht damit gerechnet wenn sie so ruhig da sitzen würde das die Sau sie bemerken würde und schrie erschrocken laut auf, was das Tier nur noch rasender machte. Fast hatte das Wildschwein sie schon ein, da packte sie eine große starke Hand und zerrte sie auf den Baum hinauf. Nelly war so erleichtert und dankbar ihren Bruder Sean zu sehen dass sie nicht bemerkte wie sie aus einer klaffenden Wunde am Bein stark blutete. Die Wildsau quietschte und kreischte unter den Baum dass Nelly ganz blass wurde, sie wollte gerade Sean eine Erklärung abgeben als es ihr auch schon schwarz vor den Augen wurde. Sean hatte seine Mühe Nellys Blutung unter Kontrolle zu bekommen, denn so schnell wollte die Sau unter dem Baum nicht aufgeben und die Zeit verstrich nur sehr langsam und Sean machte sich zunehmendes Sorgen um seine Kleine, die zu verbluten drohte, geschweige von dem Dreck der in der Wunde eindrang auch wenn er sie noch so gut versorgte, doch auf dem Baum hatte er keine große Möglichkeiten. Zum Glück erschienen Jessy und Faen, denn sie hatten Nelly Geschrei aus der Ferne vernommen und nach ihr gesucht, bis sie die rasende Sau erblickten und sie töteten um die beiden vom Baum zu holen. So schnell es ihnen möglich war brachten sie Nelly nach Hause, dort kümmerten sich ihre Schwestern, Schwägerinnen und ihre Mutter eingehend um sie. Sean kehrte zurück um die Frischlinge ein zu fangen und Nellys Zeichnungen zu holen, es erschien ihm wichtig da sie ihr Leben da für aufs Spiel setzte. Nelly war über viele Tage schwer Krank, sie Fieberte immer wieder und die Wunde wollte nicht recht verheilen weil der Schmutz daraus nicht schnell genug entfernt worden war. Sean machte sich bittere Vorwürfe deswegen und verbrachte die Zeit, während Nellys Genesung, damit wie man Heilmittel am besten transportierte, so das man immer, egal wo oder wie und unter welchen widrigen Umständen auch immer man gleich Zugriff darauf haben konnte. Als ihm die Zeichnungen von Nelly wieder in die Hand vielen. Er staunte sehr verblüfft über das was sie dort alles angefertigt hatte.

Nelly schlief in ihrem Zimmer, war bestens versorgt und Sean holte die gesamte Familie zusammen um ihnen Nellys Zeichnungen zu zeigen. Vater, Mutter ihre Brüder, Schwägerinnen und Schwestern mit ihren Männern waren hinsichtlich verblüfft und erstaunt was Nelly da alles gezeichnet hatte. Sean zeigte ihn erst die Zeichnung von ihrem Haus. Sie hatte das letzte Catering festgehalten und alles Detail getreu auf geführt, das große Haus mit seinem Turm, ihre Mutter stand unweit des Waldes und eine Fee flatterte um sie herum, dann waren dort die Wege von den Dörfern auf denen viele Menschen schritten, Karren hinter sich herzogen Pferde mit bunten Bändern geschmückt und Kinder die einen Reigen auf der großen Wiese tanzten, ein riesiges Lagerfeuer an dem viele Menschen und andere Wesen, die kaum einer sonst sah, saßen und sich unterhielten, lachten tanzten und zusammen feierten. Ihre Mutter erklärte den Geschwister das Nelly auch die Waldbewohner sehen konnte und immer wieder zu ihnen ging wenn sie glaubte dass es keiner bemerkte. Ihr Geschwister sahen sich untereinander an, der ein oder andere wusste um Nellys Gabe und beherrschte sie auch, hatte es aber niemals zuvor zugegeben, ein jeder hatte seine eigenen Gründe doch an diesem Tag offenbarte sie sich alle untereinander. Dann zeigte Sean ihnen die anderen Zeichnungen. Auf einer besonders schönen waren ihre Eltern drauf zu sehen wie sie zusammen im Garten saßen und sich unterhielten, ihre Hände ineinander gelegt. Auf den nächsten Bildern sah man von jedem der Geschwister ein Portrait so wie Nelly sie gerade gesehen hatte und dann war da das Bild das sie alle eigentlich als so selbstverständlich ansahen das sie erstaunt waren mit wie viel liebe und Zuneigung Nelly diese Zeichnung angefertigt hatte. Nelly hatte die Falken die zum Bestandteil ihrer aller Leben gehörte, die auch ihr Wappen zierte, gezeichnet. Einer saß zu ihren Füßen und blickte Nelly geradewegs an, der andere hockte auf einen kleinen Felsen und ein dritter setzte gerade zur Landung an. All dies hielt Nelly so fest das man glaubte es würde gerade im Moment erst geschehen und neben dieser Zeichnung hatte sie das Clanwappen gemalt. In der Mitte hatte sie den Turm mit ihren Haus gesetzt Drumherum die drei Falken und in der unteren Ecke, den Endschwung des Wappen, einen Drachen. Ihre Eltern waren sichtlich stolz auf Nelly und doch sehr besorgt, denn wo sollte es sie noch hin führen? Sean zog noch eine Zeichnung hervor und diese sollte eigentlich, wenn es nach Nelly ging, niemand sehen, denn sie hatte sich ohne Erlaubnis in den Feenwald aufgemacht und all ihre Freunde und den Wald dort gezeichnet. Ihr Mutter war erschrocken das Nelly alles so deteilierte aufgezeichnet hatte, da war jeder Weg, der ein Geheimnis war, aufgemalt und jede mystische Stelle. Ein jedes Wesen was dort lebte bis hin zum Elfenturm und die geheimnisvollen Seen waren zu sehen. Sie hatte die riesige alte ehrwürdige Eiche fest gehalten, ebenso die Gnome, Schrate, Zwerge, Minotauren und Satyr eingezeichnet und mitten unter ihnen die Nymphen. Ihre Mutter stand still nachdenklich auf und holte einen größeren Lederband der ähnlich einer Mappe war hervor, es war an der Zeit das man Nelly das Geschenk gab hatte sie beschlossen, denn sie hat vor ein paar Wochen für Nellys Zeichnungen ein Lederband fertigen lassen worin sie diese aufbewahren konnte und nun sollte sie ihn bekommen. Als Sean ihr die Zeichnungen reichte flatterte eine hinab, er hob sie auf und sah auf ein wundervoll, verziertes großes Tor das mit wilden aber tausenden Rosen umrankt war und doch war es hinter dem Tor dunkel, nichts als Dunkelheit und das Tor schien ein wenig mystisch verschwommen als würde es nicht immer da sein oder ihrer Phantasie entspringen.

Nelly erholte sich und zeige ihre Dankbarkeit in dem sie Sean kaum von der Seite wich. Er wiederum war allmählich etwas gereizt wenn sie an seinen Fersen hing, machte es ihr deutlich in dem er Nelly freiwillig zum Tischlermeister brachte. Der Tischlermeister schmunzelte amüsiert und nickte verständnisvoll. So vergingen die Jahreszeiten und Nelly wurde immer öfter gerufen wenn ein neues Haus im Dorf gebaut wurde damit sie es sich an sah oder man holte sie dazu wenn es darum ging den Wall zu erneuern. Man hatte festgestellt dass Nelly eine natürliche Begabung hatte für Bauten. Zuerst waren die Leute argwöhnisch wie ein Mädchen so ein Talent haben konnte und schrieben es Teufelswerk zu, doch je öfter man Nelly dabei sah wie sie mit dem Steinmetz arbeiten verrichtet oder dem Schreinermeister beim Bau von Möbeln half, gar wie sie selber schnitzte und Möbel herstellte um so mehr verloren sie ihren Argwohn und je mehr akzeptierten sie Nellys Begabung. Zu großen Festen hatte sie immer eine Kiste voller selbst geschnitztem Kinderspielzeug. Die Kinde freuten sich immer riesig wenn die Zeit kahm und Nelly die *Schatztruhe* öffnete. Sie war voller Waldtiere wie Rehe, Fuchs, Bär und Eichelhär und noch viel mehr, kleine Miniaturbauernhöfe, Mühlen und kleine Wagen mit Rädern dran, Pferdchen und Ritter, Holzschwerter und kleine Burgen und vieles mehr. Nelly strahlte jedes Mal glücklich wenn sie abseits die Kinder beobachtete als sie sich etwas aussuchten und ihr quoll das Herz über vor Freude. Manchmal rief man Nelly auch dazu wenn sich ein größeres Problem ergab und sie nicht weiter wussten. So hatte ein Schmied seine Schmiede auf zu weichen Grund gebaut und die Schmiede sackte immer weiter ab. Nelly erklärte ihm das Problem des Bodens und suchte ihm einen Platz der geeigneter war als der zuvor. Der Schmied war ihr so dankbar dass er ihr ein eigenes Langschwert schmiedete und mit einem wunder schönen Edelstein der ihre Augenfarbe wieder gab verzierte. Angus wollte einen neuen Speicherturm für das Korn erbauen und war zu nahe gen Fluss. Nelly erkannte sogleich das Problem und erklärte ihm das der Boden dort zu Feucht sei und das Korn nur schimmeln würde darauf hin bauten sie den Speicherturm nahe der Felder, was noch den Vorteil hatte das man es nicht so weit heran karren musste. Am kleinen Fluss errichteten sie die Mühle anstatt an dem Bachausläufer, denn hier war die Strömung weit aus größer und das Rad konnte besser angetrieben werden. Ihr Geschwister schüttelten immer wieder ungläubig den Kopf wenn ihre zerbrechliche kleine Schwester resolut mit den Steinmetzen, Tischlern und Handwerkern diskutieret, sie scheute sich vor keiner Auseinandersetzung aber sie nahm auch Lehre an wenn jemand etwas besser wusste, sie dachte dann immer eine Weile nach und sah etwas ein oder wieder warf es schlicht und belehrte sie eines besseren. Nelly konnte nie genug bekommen Bücher zu wälzen wo Bauten beschrieben wurden oder die alte Architektur beinhaltete. Sie stellte Berechnungen an und zeichnete bis manchmal spät in die Nacht hinein um irgendwelche Häuser, Türme Burgen und Wälle zu erstellen. Jack entdeckte sie dann eingenickt über ihren Schreibtisch liegen, ihre Finger schwarz von den Stieften und blau vor Tinte und trug sie dann immer auf seine Arme hinauf in ihr Zimmer und deckte sie sachte zu. Lange saß er oft an ihren Bett, beobachtet ihr Gesicht und lauschte wenn sie im Schlaf von irgendeinem mystische Tor sprach, immer dann sah er ihre verschwommene Zeichnung vor sich.

Die Sonne schien warm über die Baumwipfel und Nelly lauschte dem Gesang der Vögel, ihre Hand glitt über das Blatt vor ihr ohne ein mal den Blick von ihrem Objekt der Begierde, ihre Brüder bei dem zusammentreiben des Viechs, zu nehmen. Sie genoss den Anblick sichtlich und hatte vergnügen daran das Treiben auf Papier fest zuhalte. Doch plötzlich brach ein Bulle seitlich aus und hielt direkt auf Nelly zu. Ihre Brüder sahen es zu spät und Nelly stobte ihre Ledermappe mit den Zeichnungen an sich pressend schon davon. Als Conner den Bullen erblickte wie er auf Nelly zu hielt jagte er gleich hinter her. Seine Stimme bebte vor Zorn und so wurden auch seine Brüder aufmerksam und hingen sich an ihm den Bullen von Nelly fern zuhalten. Conner überholte den Bullen und ihre Brüder versuchten ihn abzudrängen, da packte Conner Nelly am Arm und riss sie zu sich auf dem Rücken des Pferdes herauf. Sie blickte erleichtert und dankbar zu Conner auf, er sah sie nur dunkel böse funkelnd an und zitterte vor Wut oder war es Angst um sie? Das Beben seines Körpers spürte Nelly durch ihre Kleider und als er sie in Sicherheit gebracht hatte ließ er sie vom Rücken des Pferdes hinab gleiten, stieg gefährlich langsam hinter her und schnappte sich seine Kleine und versohlte ihr der maßen den Hintern das sie nicht mal wagte aufzuschreien um nicht seinen Zorn noch mehr anzuheizen. Nelly hielt die Luft an als er mit ihr fertig war und sie wieder auf die Beine stellte. Sie gab sich nicht die Blöße zu weinen denn sie wusste was sie falsch gemacht hatte. Conner, Duncan, Faen und Jessy hatte sie so oft gewarnt und doch tat sie es immer wieder. Dann schnappte er sie abermals und presste sie heftig an seine große breite Brust, ihr immer wieder den Kopf sachte streichelnd und ihr Gesicht an seine breite Brust pressend. Nelly glaubte zu spüren das er weinte doch wollte sie ihn nicht beschämen. Dann riss er sich zusammen als ihre Brüder zu ihnen hinüber kamen und ließ sie sachte los seinen Kopf leicht schüttelnd vor Sorge und das sie ihn so weit getrieben hatte ihr in ihrem alter noch den Hintern zu versohlen, was er ihr auch in aller Deutlichkeit sagte. Alle sahen Nelly vorwurfsvoll und doch voller Sorge und Liebe an. Sie wagte es seit her nicht mehr zu nahe an dem Viehtreiben heran zu gehen oder kletterte vorher auf einen Baum und beobachtet sie von der sicheren Position aus. Sie wollte ihrer Familie keinen Kummer mehr machen oder ihnen Sorgen bereiten.

Samantha hatte gerade die Blaubeerkuchen auf die Fensterbank gestellt als Nelly den verführerichen Duft gewahrte und sich heran schlich so wie es Sean ihr gezeigt hatte wenn man sich an etwas heran pirscht. Sam stelle gerade eine große Schüssel frischgebackener Kekse dazu und Nelly duckte sich schnell. Sie lauscht ob Sam weck war und schnappte sich die ganze Schüssel mit Keksen so wie einen Blaubeerkuchen und rannte so schnell sie konnte um die kleine Mauer herum und setzte sich da vor. Nelly lachte als sich die Kinder um sie versammelten und begeistert über ihren Mut Sam etwas zu stibitzen durcheinander redeten. Nelly sagte ihnen das es eigentlich nicht recht währe und man so etwas nicht tut aber sie beschwichtigte, sich wohl ehr selber, in dem sie erwähnte es währe ja nur ihre Schwester. Mit den Kindern zusammen verspeiste sie genüsslich dem Blaubeerkuchen, da hörten sie Sam Fluchen und Zetern, schnell nahmen sie die Schüssel mit Keks und flitzen in die Scheune, dort ließen sie sich gemütlich im Stroh nieder und frinselten all die vielen leckeren Kekse, immer wieder vernahmen sie die Schimpftiraden von Sam. Nelly lauschte dem jungen Malcom wie er spannende abenteuerliche Geschichten erzählte und lachte mit den anderen Kindern herzlich über Joschuas Witze die er zum Besten gab.

@Elovinia
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Nelly Abendrot
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